1934

Da seit vier Jahren kein Schützenfest war, wurde beschlossen, am 21., 22. und 23. Mai ein Schützenfest bei Herrn Gastwirt August Fernau zu feiern.

Am zweiten Pfingsttage um drei Uhr wurde angetreten. Der Oberst W. Müller begrüßte die Anwesenden. Darauf wurde der König zum Festwirt geholt und tüchtig gefeiert.

Am zweiten Tage wurde wie immer nach der Königsscheibe geschossen. Die Königswürde errang der Bauer Christian Hering. Am dritten Tage war schon alles wieder frühzeitig auf den Beinen. Der König hatte Alt und Jung zum Frühstück bei dem Festwirt August Fernau eingeladen, was auch befolgt wurde.

Nach dem Frühstück wurde ein Umzug durch das Dorf gemacht. Anschließend fand noch ein Gefecht statt. Die Landwehr blieb Sieger, weil dieselbe schwere Artellerie und Kavallerie hatte.

Nach diesem ging es wieder zum Festwirt, wo ein gemeinschaftliches Essen stattfand. Nach dem wurde noch tüchtig getanzt und gefeiert.

  • Oberst W. Müller
  • Adjudant Karl Krüger
  • Major August Krüger
  • Doktor H. Schmidt
  • Britzmeisten H. Rauhut
  • Schöffen Ludwig Mohwinkel und Heinrich Angermann
  • Rechnungsfühner Wilhelm Scheller